Freiheitliche fordern Verwaltungsreform und mehr Effizienz statt Einsparungen zu Lasten der Menschen.
Die SPÖ – allen voran Staatssekretär Andreas Schieder – plant die ersatzlose Schließung von insgesamt rund 81 Spitälern in ganz Österreich. Besonders pikant: Noch im letzten Linzer Wahlkampf hatte gerade die SPÖ den Freiheitlichen völlig zu unrecht vorgeworfen, das Linzer AKh schließen zu wollen. “Jetzt ist die Katze aus dem Sack”, betont die Linzer Sozialsprecherin GR Anita Neubauer. “Die SPÖ selbst will bei der Gesundheit sparen – und zwar nicht durch Effizienzverbesserung, sondern durch Leistungskürzung. Das lehnen wir kategorisch ab!”
Während gerade in schwierigen Zeiten für die öffentlichen Haushalte Kooperationen und Synergieeffekte zwischen Spitälern gesucht und genutzt werden müssen, kommt eine ersatzlose Streichung von Standorten – und somit eine direkte Verschlechterung unseres Gesundheitssystems – keinesfalls in Frage. Neubauer betont: “Die Vorgehensweise der SPÖ ist leicht durchschaubar – noch im Wahlkampf wird Angst vor einer Schließung des Linzer AKh geschürt, jetzt entlarvt sich die SPÖ selbst als Spitals-Zusperrer.”
Die Linzer Freiheitlichen betonen: “Statt auf dem Rücken der Bürger und bei wichtigen Gesundheitsleistungen müsste zuerst in der Verwaltung eingespart werden. Hier gibt es in der lange diskutierten, aber nicht einmal ansatzweise umgesetzten Verwaltungsreform mehr als genug Möglichkeiten, Steuergeld zu sparen und wieder im Interesse der Allgemeinheit einzusetzen, wenn SPÖ und ÖVP dabei weniger um den Erhalt ihrer Einflussbereiche rangeln und sich statt dessen mehr um das Wohl der Österreicherinnen und Österreicher einsetzen würden.”