Sicherheitsdirektion bestätigt: Wachhunde sind wichtigster Beitrag für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden.
Noch viel wichtiger als Straftaten aufzuklären ist es, sie zu verhindern oder abzuwehren. Gerade im Bereich der Einbruchskriminalität entstehen oft materielle und psychische Schäden, die auch nach erfolgreicher Aufklärung nicht mehr gut gemacht werden können. Zu diesem wichtigen Thema liegt der Sicherheitsdirektion Oberösterreich eine Studie für die besten Abschreckungsmaßnahmen gegenüber Einbrechern vor. “Dem Ergebnis zufolge sorgen noch vor Alarmanlagen, Kameras und Fenstergittern die Wachhunde für besonders viel Schutz und stellen eindeutig die effektivste Maßnahme zur Abschreckung dar”, erklärt der freiheitliche Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer. “Diesen effizienten Beitrag zur Sicherheit wollen wir – gerade für Menschen mit kleineren Einkommen – attraktiver machen.”
“Leider sind Haltung und Ausbildung eines Hundes oft teure Unterfangen”, betont Wimmer. Neben Anschaffung, Futter und dergleichen muss ein Hundehalter jährlich noch € 44 an Hundeabgabe leisten. “Eine Ausnahme besteht derzeit nur für Hunde, die zur Bewachung von landwirtschaftlichen und sonstigen Betrieben gehalten werden. Diese Hunde kosten jährlich nur € 10“, berichtet der Sicherheitsstadtrat. Verwunderlich sei, dass diese Ermäßigung nur bestimmten Berufsgruppen zu Gute komme, der breiten Bevölkerung aber nicht.
“In Anbetracht der ausgezeichneten Abschreckungswirkung von Wachhunden soll die Ermäßigung der Hundeabgabe künftig auch für einen geeigneten, gut ausgebildeten Wachhund je privatem Haushalt gelten“, fordert Wimmer und kündigt einen Resolutionsantrag der FPÖ für die nächste Gemeinderatssitzung an. Abschließend stellt Wimmer fest: “Die dadurch entgangenen – betragsmäßig wenig ins Gewicht fallenden – Einnahmen sind eine sinnvolle Investition für mehr Sicherheit und Lebensqualität.”