Expertenaussagen bestätigen Einsatz der FPÖ für die Linzer Eisenbahnbrücke
Als ein bedeutendes Wahrzeichen der Linzerinnen und Linzer beherrscht die Eisenbahnbrücke die Schlagzeilen. Gegenstand der Diskussion ist der, seit geraumer Zeit bekannte, schlechte Zustand der Brücke und die damit verbundene Entscheidung über den Erhalt oder Abriss. Neuigkeiten ergeben sich jedoch aus jüngsten Medienberichten.
“Das von dem Linzer Verkehrsreferenten Klaus Luger vorgelegte Gutachten stellt die Möglichkeit zum Erhalt der Brücke in Abrede”, so Sicherheitsstadtrat Wimmer. “Im Gegensatz dazu sagen Experten öffentlicher Institute und unternehmerisch tätige Brückensanierer, dass eine Sanierung der Eisenbahnbrücke grundsätzlich technisch machbar und aus kulturpolischer Sicht auch dringend anzuraten sei”, erklärt der freiheitliche Stadtrat und ergänzt: “Ein voreiliges ‘Abschreiben’ der Brücke wäre deshalb jedenfalls unangebracht.”
“Für die freiheitliche Fraktion kommt ein Abriss nur dann in Frage, wenn die Möglichkeit einer Sanierung definitiv ausgeschlossen werden muss oder die dafür anfallenden Kosten viel zu hoch wären”, kündigt Wimmer einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag an. “Alle Möglichkeiten für den Erhalt der Eisenbahnbrücke sind genau und eingehend zu prüfen”, fordert Wimmer die verantwortlichen Politiker zu konstruktivem Handeln auf und führt abschließend an: “In Anbetracht der Tatsache, dass vor wenigen Jahren ernsthaft über eine völlige Neuerrichtung eines ‘Radfahrerstegs’ zwischen Nibelungen- und Voest-Brücke nachgedacht wurde, wäre künftig in diesem Zusammenhang beispielsweise eine eingeschränkte Nutzung der Eisenbahnbrücke, auf Radfahrer und Fußgänger, denkbar.”