Das verpflichtende Erlernen der deutschen Sprache muss ganz klar im Vordergrund stehen!
Die Forderung des türkisch-islamischen Vereins Atib nach türkischen Schulen in Linz führte medial zu großen Aufregungen. Der Obmann dieses Vereins spricht sich für Schulen, in denen Türkisch die Hauptunterrichtssprache ist, aus. Deutschstunden sollen nur fallweise eingeschoben werden. „Diese Forderung kommt absolut nicht in Frage und ist kategorisch abzulehnen“, kritisiert der FPÖ-Stadtrat Wimmer die Aussagen des Vereinsobmannes.
„Wir finden es gerade zu grotesk, dass Zuwanderer Schulen fordern, in denen das Erlernen der deutschen Sprache keine Beachtung findet“ kritisiert der Bildungssprecher der Linzer FPÖ Markus Noveska. „Wie bereits seit Jahren von uns gefordert, muss das verpflichtende Erlernen der deutschen Sprache im Vordergrund stehen, ganz besonders in Bildungseinrichtungen“, erklärt GR Noveska den freiheitlichen Standpunkt. „Es ist ganz klar nicht die Aufgabe unseres Staates, dass türkische Zuwanderer in österreichischen Schulen ihre Muttersprache erlernen“ sagt Noveska weiter.
„Die Forderung des Vereins Atib nach türkischen Schulen ist völlig undenkbar“, ist Wimmer erzürnt über die Ansichten des vermeintlich für die Integration der Türken in Österreich zuständigen Vereinsobmannes. „Eine Einmischung in das österreichische Schulwesen kann niemals die Aufgabe des Zuwanderervereins Atib sein“, so der freiheitliche Stadtrat. „Bestätigt durch diese Aussagen, steht für die FPÖ das Erlernen der deutschen Sprache ganz klar an erster Stelle, die der einzige Schritt zu einer effektiven Integration sein kann“ erklärt Wimmer abschließend.