Utl.: Linzer Freiheitliche lehnen Änderung der Vergaberichtlinien ab
Linz 2010-04-23 (Nr. 49/2010)- Eine neuerliche Ungeheuerlichkeit forderte die Fraktion der Sozialdemokraten in der gestrigen Sitzung des Linzer Gemeinderats. So sollen künftig die Richtlinien für die Punktevergabe zur Erlangung von Kassenstellen für niedergelassene Ärzte geändert werden. Konkret sollen Ärzte, welche die “gängigen” Sprachen von Migranten beherrschen, dafür zusätzliche Punkte erhalten.
“Würde man externen Qualifikationen wie Fremdsprachenkenntnisse anrechnen, müssten diese Ärzte weniger Praxistage absolvieren als jene ohne Migrationssprachkenntnisse. Das widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz und geht zu Lasten der medizinischen Ausbildung”, stellt dazu die freiheitliche Gemeinderätin Anita Neubauer fest.
“Dies würde nicht nur eine Bevorzugung von Türken, Tschetschenen, Afghanen und anderen Zuwanderern bedeuten, sondern ist auch einer Integration in unserer Stadt bzw. in Oberösterreich nicht förderlich”, so Neubauer weiter. “Zuwanderer sollen Deutsch lernen, da die Sprache das wichtigste Integrationsinstrument ist. Mit solchen Initiativen wird von der SPÖ ganz bewusst die Bildung von Parallelgesellschaften weiter gefördert. In vielen Stadtteilen ist die Migration zu einem enormen Problem für die einheimische Bevölkerung geworden. Die SPÖ, die in der selben Gemeinderatssitzung ein Integrationspaket eingebracht hat, wäre gut beraten, endlich für die Linzerinnen und Linzer Politik zu machen, anstatt Linzer Ärzte gegenüber ausländischen einer Ungleich-’Behandlung’ zu unterziehen”, so Neubauer abschließend. (schluss)
Rückfragehinweis:
GR Anita Neubauer
Tel.-Nr.: 0699/12848486
anita.neubauer@liwest.at