Derzeitiger Standort birgt Sicherheitsrisiko
Das „Linzer Auge” sollte eines der Höhepunkte des Kulturhauptstadtjahres Linz09 werden. „Von einem Besuchermagneten, Treffpunkt oder einer Aussichtsplattform kann aber nicht die Rede sein. Nach monatelanger Verspätung, zahlreichen Pannen und Reparaturen dreht sich das Luxusprojekt bis zum heutigen Tag nicht und kann seinen gewünschten Betrieb nicht aufnehmen”, erklärt die freiheitliche Kultursprecherin Ute Klitsch. Aktuellen Medienberichten zufolge ist auch die notwendige Reparatur erneut in weite Ferne gerückt.
„Unabhängig vom mangelhaften Zustand der ‚Linzer Donauinsel’ – der die Stadt Linz bis heute daran hindert, das Geschenk der Architektenkammer zu übernehmen – ist auch die Wahl des Standortes zu überdenken. Dieser birgt ein enormes Sicherheitsrisiko in sich”, so Klitsch. Im Frühling setzt das jahreszeiten- und saisonbedingte rege Treiben auf der Donau wieder ein. Neben Sport- und Ruderbooten prägen Linien- und Kreuzfahrtschiffe, aber auch Frachtenschlepper das Bild der Donau in Linz. „Der Bereich vor und nach der Nibelungenbrücke stellt ein besonderes Nadelöhr dar, da sämtliche Wasserfahrzeuge den Brückenpfeilern ausweichen müssen”, kritisiert die freiheitliche Kultursprecherin. „Kollisionen von Schiffen und Booten mit dem ‚Linzer Auge’ können nicht ausgeschlossen werden.”
Zur Vermeidung von Unfällen und Sach- sowie Personenschäden setzt sich die FPÖ für die sofortige Entfernung des „Linzer Auges” vom derzeitigen Standort ein. „Als Mitglied des Kulturausschusses spreche ich mich gegen eine völlige Beseitigung dieses Projekts aus. Stattdessen ist ein neuer Standort zu finden, der mögliche Kollisionen bestmöglich ausschließt und allfällige folgende Reparaturen obsolet macht”, betont GR Klitsch abschließend.