Untergriffe der Grünen wegen “Quotenregelung” sind strikt abzulehnen.
Hinsichtlich des designierten Linzer Kulturdirektors Julius Stieber kommt es bereits vor Dienstantritt zu einer Vorverurteilung durch die Linzer Grünen. Obwohl er fachlich unbestritten qualifiziert ist, kommt es schon im Vorfeld zu verschiedensten Angriffen aus dem links-feministischen Spektrum rund um StR Eva Schobesberger. Die FPÖ-Vertreter im Kulturausschuss, GR Ute Klitsch und GR Sebastian Ortner, kritisieren dieses Vorgehen: “Es ist äußerst ungerecht, Herrn Stieber derart anzupatzen und ihm somit einen ordnungsgemäßen Dienstantritt zu erschweren. Dass ihm sein Geschlecht und seine bisherige Berufstätigkeit beim Land zum Vorwurf gemacht werden, ist wirklich ungeheuerlich.”
Als Ursache vermuten die freiheitlichen Gemeinderäte, dass mögliche Wunschkandidatinnen der Grünen im Bewerbungsverfahren gescheitert sind und nun ihre Enttäuschung gegen den erfolgreichen Julius Stieber richten. “Das Amt des Kulturdirektors ist kein parteipolitisches Amt, das die Grünen nach Herzenslust mit ihnen gefälligen Personen besetzen können”, stellt GR Ute Klitsch klar. “Die städtische Kultur muss breit aufgestellt sein und darf nicht nur einseitige Projekte umfassen, wie dies StR Schobesberger gerne hätte. Auch eine grüne ‘Quotenregelung’, wonach nur Frauen für Spitzenpositionen in Frage kommen sollten, lehnen wir ab.”
Ungeachtet dieser Angriffe gehen die Freiheitlichen von einer klaren Zustimmung des Stadtsenats zum erstgereihten Bewerber Julius Stieber aus. Zu seinem bevorstehenden Dienstantritt betont GR Ortner: “Hoffentlich gelingt es Herrn Stieber, trotz dieser unerfreulichen Begleiterscheinungen das breite Spektrum kultureller Aktivitäten zu wahren und einseitige Vereinnahmung zu verhindern. Eines steht fest: Seine Leistungen als Kulturdirektor werden wir nicht im Vorfeld, sondern erst während seiner Tätigkeit beurteilen können – das sollte auch den Grünen bewusst werden!”