
StR Detlef Wimmer
In Landeshauptstädten fürchten 44% nächtliche Ausgänge – in OÖ meinen gar 78%, dass die Politik zu wenig für die Sicherheit tut.
Eine brandaktuelle Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS zeigt: Der Ruf nach mehr Sicherheit innerhalb der Bevölkerung wird immer lauter. “Beinahe die Hälfte (44%) der Bewohner von Landeshauptstädten geben an, dass es bei nächtlichen Ausgängen in der Nähe ihrer Wohnung eine Gegend gibt, in der sie nicht alleine unterwegs sein möchten”, erklärt der Linzer Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer. “Darüber hinaus fordert die oberösterreichische Bevölkerung, dass die Politik im Bereich der Sicherheit verstärkt tätig wird: 78% sind der Meinung, dass derzeit für die öffentliche Sicherheit nicht genug getan wird. Die Studie bestätigt unser Vorgehen und unsere steten Forderungen nach mehr Sicherheit. Darüber hinaus herrscht noch weiterer Handlungsbedarf.”
Als Beispiele für freiheitliche Akzente in der Sicherheitspolitik nennt Wimmer: “Erst vorigen Dezember hat der Linzer Gemeinderat die Weichen für die Errichtung der Linzer Stadtwache gestellt, die Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit und somit Lebensqualität der Linzer verbessern soll. Darüber hinaus haben wir einen Beschluss herbeigeführt, wonach die rot-schwarze Bundesregierung unserer Stadt zusätzliche Polizisten zur Verfügung stellen soll.” Leider ist der Einsatz für mehr Sicherheit, so Wimmer, auch von Rückschlägen geprägt: “Unser Antrag für mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln wurde in der letzten Sitzung von Rot-Grün kommentarlos abgelehnt. Vielleicht ist er im morgigen Gemeinderat nach neuerlichen Gewalttaten der Rede wert?”
“Das Bestehen dieser Probleme kann nicht geleugnet und die Augen dürfen nicht mehr verschlossen werden, wie dies in der Vergangenheit der Fall war”, kritisiert Wimmer. “Allen, die die Situation verharmlosen und unsere dringend nötigen Vorhaben angreifen, erteilt die Studie eine klare Absage. Auch und gerade Politiker, die selbst nicht die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder in einem sicheren Umfeld leben, müssen die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst nehmen. Morgen im Gemeinderat besteht bei unserem Dringlichkeitsantrag für mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln das Gebot, endlich zu handeln!”