StR Wimmer: Gegenüberstellung beweist: Öffentliche Anstellung der Stadtwache qualitativ und kostenmäßig bessere Lösung

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StR Detlef Wimmer


Eine “Privatisierung” der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kommt nicht in Frage.

Kommenden Montag treffen die Mitglieder des Sicherheits- und Ordnungsausschusses unter dem Vorsitz des FPÖ-Stadtrates Detlef Wimmer wieder zusammen. Auf der Tagesordnung befindet sich der – für die Errichtung der Stadtwache – neben den bereits festgelegten Aufgaben entscheidende Punkt der Organisationsform. “Zur Diskussion stehen einerseits die Anstellung beim Magistrat, bei einem städtischen (öffentlichen) Sicherheitsunternehmen oder die Beauftragung eines privaten Sicherheitsunternehmens”, erklärt der Sicherheitsstadtrat.

“Nach Gegenüberstellung der möglichen Organisationsformen unter Einbeziehung städtischer und externer Fachleute kann die Entscheidung nur in Richtung einer öffentlichen Lösung gehen. Selbst wenn man die Frage der Gesamtkosten außer Betracht lässt, die schon allein für eine städtische Lösung spricht, gibt es weitere triftige Gründe für den öffentlichen Sektor”, so Wimmer. “Ausschlaggebend ist für uns die Qualität des Personals und die Möglichkeit, dafür direkt – und nicht auf Umwegen – Verantwortung zu übernehmen. Zudem werden Legitimation und Akzeptanz des Personals in der Öffentlichkeit durch die enge Bindung zur Stadt Linz verbessert. Selbst bei geringeren Kosten für die Stadt Linz kann in einer öffentlichen Variante das Personal deutlich über dem geltenden Kollektivvertrag und somit besser als bei privaten Unternehmen bezahlt werden. So können wir garantieren, wirklich die besten Mitarbeiter für die verantwortungsvolle Aufgabe der Linzer Stadtwache zu gewinnen.”

“Bereits vor einer detaillierten Prüfung der Varianten haben wir uns dafür ausgesprochen, dass jedenfalls die qualitativ beste Lösung zum Zug kommen muss”, erinnert Wimmer. “Daher kommen für uns prinzipiell nur noch die Varianten einer Anstellung beim Magistrat oder bei einem öffentlichen Unternehmen in Betracht. Dass diese Varianten auch gleichzeitig die günstigeren sind, bestärkt noch unsere Überzeugung. Bei einer objektiven Betrachtung der möglichen Organisationsformen abseits parteipolitisch motivierter Einzelinteressen kann die Wahl nur auf eine öffentliche Lösung fallen.”