StR Wimmer: Privatisierung der Sicherheit aus Kostengründen kommt nicht in Frage – Qualität statt Kostendruck!

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StR Detlef Wimmer

Zu aktuellem Medienbericht: Stadtwache mit Pistole, Messer und Tränengas steht nicht zur Debatte

Zu einem diesbezüglichen Medienbericht stellte heute Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer klar: „Die Organe der Linzer Stadtwache mit Pistolen, Messern und Tränengas auszustatten, steht nicht zur Debatte und entbehrt jeglicher Grundlage. Niemand hat dies vorgeschlagen – zudem soll und kann die Stadtwache kein Ersatz für sondern eine Ergänzung zur Polizei sein. Auch in allen anderen Landeshauptstädten, wo ähnliche Organisationen arbeiten oder gerade errichtet werden (Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt), gibt es keine solchen Waffen.“

Die laufende Diskussion über mögliche Organisationsformen der Stadtwache kommentierte Wimmer nach mehreren Gesprächen mit Parteienvertretern und städtischen Beamten wie folgt: „Wir haben die einzelnen Modelle gegenübergestellt und fassen die Vor- und Nachteile zusammen. Die Entscheidung wird im Sicherheitsausschuß am 8. März getroffen. Für mich als verantwortlicher Referent ist aber klar, daß die beste –  nicht die billigste – Variante gewählt werden muß. Eine ‚Privatisierung‘ von Sicherheit und Ordnung aus Kostengründen – wie sie von manchen befürwortet wird – kommt absolut nicht in Frage“, betonte Wimmer.

Der FPÖ-Stadtrat stellte fest: „Allen Spekulationen über eine Billigst-Variante – wie sie von einzelnen Vertretern der SPÖ in der Vergangenheit geäußert wurden – erteilen wir eine klare Absage. Jeder, der ernsthaft am Erfolg der Stadtwache interessiert ist, muß dem Standpunkt ‚Qualität statt Kostendruck‘ beipflichten.“