StR Wimmer: “Weltfremde Grün-Ideen von Parkgebühren-Erhöhung und ‘City-Maut’ schaden Menschen, Stadt und Umwelt!”

detlef_wimmer

StR Detlef Wimmer


Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und Pendlerparkplätze statt neuer Schikanen für Linzer Autofahrer.


Immer wieder ist derzeit von Plänen der grünen Umweltstadträtin Eva Schobesberger in Bezug auf eine Erhöhung der Linzer Kurzparkzonen-Tarife oder die Einführung einer “City-Maut” zu lesen. FPÖ-Stadtrat Detlef Wimmer, der unter anderem für die Überwachung der gebührenpflichtigen Kurzparkzonen zuständig ist, erteilt einer solchen Erhöhung eine klare Absage: “An sich ist die Situation in Linz für Parkplatzsuchende und -gebührenzahler schon sehr verbesserungswürdig. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wirkt sich eine zusätzliche Verschlechterung äußerst negativ für die Gewerbebetriebe in der Innenstadt aus, da der Lenkungseffekt weg von Linz in die Einkaufszentren der Umlandgemeinden – wo jeder gratis parken kann – noch viel stärker würde. In Folge sind bei Umsatzeinbrüchen auch Arbeitsplätze gefährdet. Nicht einmal der Umwelt (die ja nicht bei der Stadtgrenze ‘aufhört’) ist geholfen, wenn immer mehr Menschen statt einiger Kilometer innerhalb der Stadt viel weiter hinaus fahren, um sich Parkgebühren und/oder ‘City-Maut’ zu sparen!”

Wimmer betont, dass bereits jetzt in Linz vergleichsweise schlechte Bedingungen für Kurzparker herrschen: Im Vergleich zu ähnlich großen Landeshauptstädten wie Salzburg und Graz beginnt die Gebührenpflicht in Linz schon um eine Stunde früher (um 8 statt 9 Uhr). Auch die mögliche Gesamtparkzeit ist deutlich eingeschränkt (großteils 90 statt sonst 180 Minuten). Ein gebührenfreier Einkaufssamstag – wie beispielsweise in Salzburg – gilt in Linz ebenfalls nicht. Darüber hinaus hat sich das “Handyparken” in der momentanen Form nicht bewährt.

“Die Situation muss also verbessert statt durch noch mehr Gebühren und Schikanen verschlechtert werden. Viele Menschen sind – ob sie wollen oder nicht – auf einen PKW angewiesen: Beispielsweise bei großen Einkäufen oder mangels geeigneter öffentlicher Verbindungen. Ob alle, die heute von einer weltfremden ‘autofreien Stadt’ träumen, die Lage der Menschen wirklich kennen, ist äußerst fraglich”, so Wimmer, selbst Besitzer einer Linz-Linien-Jahreskarte und eines PKW. “Die Energie von StR Schobesberger und den Grünen wäre also in eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs oder in die Errichtung von Pendlerparkplätzen am Stadtrand wesentlich sinnvoller invesiert als in neue Schikanen für die Linzer Autofahrer!”