FP-Wimmer und Pühringer: „Linzer SPÖ demonstriert gegen eigene Bundesregierung!“

Für Wachzimmer am Bindermichl soll SPÖ eher vor eigener Parteizentrale aufmarschieren.


Mag. Detlef Wimmer

Mag. Detlef Wimmer

Für kommenden Freitag kündigt die Linzer SPÖ eine Demonstration für ein neues Wachzimmer am Bindermichl an. Dafür ist bekanntlich die Bundesregierung zuständig und Bundeskanzler ist SPÖ-Parteichef Werner Faymann. „Wir Freiheitliche unterstützen die Forderung nach einem neuen Wachzimmer am Bindermichl”, stellte dazu heute FPÖ-Bezirksparteiobmann Mag. Detlef Wimmer fest. „Dieses Wahltheater, wo die SPÖ im Alleingang gegen ihre eigene Mannschaft in der Bundesregierung aufmarschiert, finden wir hingegen lächerlich und durchschaubar. Wenn die Linzer SPÖ wirklich ein Wachzimmer am Bindermichl will, muß sie sich eben in der eigenen Partei durchsetzen. Eine Demonstration vor der SPÖ-Zentrale in Wien oder dem Bundeskanzleramt wäre also angebrachter!”

Der zuständige Ortsparteiobmann der FPÖ Linz-Südwest, AKR Manfred Pühringer, ergänzte: „Die SPÖ stellt seit Jahren den Bundeskanzler, die ÖVP seit Jahren den Innenminister. Wenn die beiden Parteien wirklich ein Wachzimmer am Bindermichl haben wollen, dann gäbe es schon längst eines. Gerade jetzt im Wahlkampf zeigt sich: ‚Viel Gerede, wenig dahinter.‘ Vor allem die SPÖ hält mit ihrem Aufmarsch die Linzer zum Narren. Wir Freiheitliche fordern daher: ‚Mehr Sicherheit statt schwarz/roter Untätigkeit!‘”

Die Situation in Linz beweist, wie wichtig ein neues Wachzimmer und mehr Sicherheitspersonal wären: Jährlich kommt es zu mehr als 20.000 Straftaten, nicht einmal die Hälfte davon wird aufgeklärt. „Wenn sich die Linzer SPÖ gegen die eigene Bundespartei nicht durchsetzen kann, muß sie unsere Forderung nach einer Linzer Stadtwache unterstützen”, betonte Wimmer. „So kann auch die Stadtpolitik ihren Teil zu mehr Sicherheit beitragen. Offensichtlich geht es den Roten aber nicht um mehr Sicherheit, sondern nur um ein besseres Wahlergebnis am 27. September.”