Politischer Schildbürgerstreich der SPÖ-Linz
Kritik übte heute der Linzer FPÖ-Gemeinderat, NAbg. Werner Neubauer an „Fehlplanungen der städtischen Wohnungen. Es kann nicht angehen, daß die GWG-Mieter dafür zur Kasse gebeten werden.” Im Geviert Leonfeldner-, Ontl-, Straberger- und Harruckerstraße hatte die GWG Balkone und an der Leonfeldnerstraße hofseitig zusätzliche Liftanlagen eingebaut. „Da auch der Innenhof neu gestaltet werden sollte, wurde die existierende Straße ohne Befragung der anrainenden Mieter entfernt und ein durchgehender Gehweg errichtet”, berichtete Neubauer.
„Nun kam es, wie es kommen mußte: Sechs der insgesamt 88 Mieter wollten ‚ihre‘ Straße mit Wendeplatz wieder zurück haben”, so der FPÖ-Gemeinderat. Und der Urfahraner FPÖ-Ortsparteiobmann, Dipl.-Ing. Markus Noveska ergänzt:e „Eine Begehung brachte kein Ergebnis. In Folge wurde bei den SPÖ-Stadträten Mayr und Luger kräftig interveniert. So konnte zumindest ein Baustopp erreicht werden.”
Für Werner Neubauer und Markus Noveska „kommt es einem Schildbürgerstreich gleich, erst jetzt die Mieter zu befragen.” Denn sollte bei dieser Befragung sich eine Mehrheit für die Wiedererrichtung der Straße und die Entfernung des Gehweges entscheiden, würde jeder betroffene Mieter mit zusätzlichen Kosten pro Wohneinheit von 341 bis 568 €uro belastet werden. Für die FPÖ ist dies unzumutbar und nicht hinzunehmen.”