Bei „Links” und „rechts” wird offenbar mit zweierlei Maß gemessen.
Wie zahlreichen Medienberichten zu entnehmen war, fiel der KPÖ-Aufmarsch am 1. Mai in Linz durch massive Übergriffe und Gewalttaten auf. Als die Polizei das gesetzliche Vermummungsverbot gegenüber den gewaltbereiten KPÖ-Marschierern durchsetzen mußte, wurden einige Polizisten von den Linken verletzt. „Unfaßbar, daß diese Menschen durch sinnlose, linke Gewalt in Mitleidenschaft gezogen werden”, kritisierte heute Mag. Detlef Wimmer, Bezirksparteiobmann der FPÖ-Linz. „Besonders verwerflich ist daran, daß sich gerade die KPÖ immer als politischer Moralapostel aufspielt, der Toleranz predigt, aber nun selbst Gewalt und Unruhe stiftet.”
Noch am Vortag ist die KPÖ bei einer Demonstration „gegen Rechts” mitmarschiert, wenig später prügelten sich die Linken schon mit der Polizei. Wimmer betonte: „Die Gewalttäter wollen sich nun selbst als Opfer darstellen. Die Wahrheit liegt aber auf der Hand: Querulanten und Antidemokraten kommen meist von links, wie jüngst zahlreiche beschmierte, verbrannte und zerhackte FPÖ-Plakate, Übergriffe bei ‚rechten‘ Veranstaltungen und nun die Schlägerei mit den Polizisten beweisen. Wie die Bilder des Krawalls zeigen, schreckt die KPÖ nicht einmal davor zurück, Jugendliche für ihre Machenschaften zu instrumentalisieren d. Das ist abzulehnen.”
Um von eigenen Untaten abzulenken, denunziert die KPÖ in Zusammenarbeit mit dem Privatverein „DÖW” regelmäßig Menschen, die nicht dem linken Spektrum angehören. „Falls Anhänger einer rechten Organisation Polizisten verletzt hätten, dann hätte die KPÖ als erstes Verbote und Verhaftungen gefordert – für Linke gelten offenbar andere Gesetze!” Für Wimmer und die Linzer FPÖ steht fest: „Spätestens jetzt hat die KPÖ jedes Recht verwirkt, über politisch Andersdenkende zu richten oder sie öffentlich zu verunglimpfen. Die Kommunisten und ähnlich Gesinnte sollen sich lieber um ihr eigenes Gefolge kümmern, dessen Gewaltbereitschaft bekämpfen und ihm eine klare Lektion in Sachen Demokratie erteilen!”