GR Hauer: „Nur Gebührenparkplatz in Kombination mit Fahrkarte für öffentlichen Verkehr könnte helfen, 30.000 Euro einzusparen!

Dobusch-Beton-Elemente nichts zur Entschärfung der Parkplatzprobleme am Urfahraner-Markgelände beitragen.

Auch bei der Lösung von Parkplatzproblemen bleibt Bürgermeister Dobusch bei der Betonierer-Manier der derzeitigen roten Rathausmehrheit: Statt innovativer Parkplatzbewirtschaftung für die am Urfahraner-Marktgelände gelegenen Parkplätze außerhalb der Jahrmarktzeit anzudenken, fällt ihm nichts besseres ein, als 100 Betonelemente um 30.000 €uro bis Ende März 2009 zu installieren“, kritisierte heute der Verkehrssprecher der Linzer FPÖ-Gemeindratsfraktion, Gemeinderat Robert Hauer.

„Warum das Urfahraner-Jahrmarktgelände als bisher größte ungenützte Parkraumfläche in Urfahr-West nicht einer vernünftigen Parkraumbewirtschaftung etwa im Rahmen der Linz AG-Linz-Linien und der Linz ImmobilienGmbH zugeführt wird, weiß kein Mensch?“, so Hauer. „Man könnte im Rahmen eines gesamtheitlich angelegten Verkehrsmanagement die Park-scheine gleichzeitig als Fahrscheine für die Linzer Öffentlichen Verkehrsmittel verwenden und damit den Pendlern ein verlockendes Angebot, machen, die Busse und Straßenbahnen im Verkehrsraum Linz zu nutzen“, schlug Hauer vor.

Ein bereits im Juni 2008 diesbezüglich von den Freiheitlichen im Linzer Gemeinderat eingebrachter Antrag („Parkplätze am Urfahrmarkt an Linz-AG verpachten“) wurde jedoch von der SPÖ-Rathausmehrheit und den Grünen mehrheitlich, auf Grund verkehrspolitischer Kurzsichtigkeit abgelehnt, bedauerte Hauer. „Anstatt die ohnehin immer knapper werdender Finanzmittel einzusparen und verantwortungsvolle Verkehrs- und Parkraumplanung ein gesamtheitliches Verkehrsmanagement einzubinden, fällt dem Linzer SPÖ-Langzeit-Bürgermeister nur ein, eine Beton-Sperre zu errichten und dabei 30.000 €uro zu vergeuden“, stellte Hauer fest. „Mit einem elektronisch gesteuerten, durch Echtzeitdaten unterstützten Verkehrsmanagement wäre eine intelligente Steuerung von PKW und LKW-Verkehrsströmen möglich, die zu mehrfache Einsparungspotentialen führen würde“, ist Hauer überzeugt.